Montag, 6. April 2026

Ostern - Die Wiedergeburt




Das ist mein Ostererlebnis: Das Phänomen der Natur, dass aus der Winterkälte und dem Moder neues Blühen erwacht. Der Tod gebiert Leben, für mich gibt es kein schöneres Versprechen. In diesem Zyklus fühle ich mich geborgen. Ich wünsche allen Frohe Osterzeit!

Ostern - Die grosse Erlösungslüge


Erlösungslüge
DAS JÄHRLICHE THEATER UM DEN „ERLÖSUNGS-STUNT“
Bald ist es wieder so weit: Die halbe Welt verfällt in den kollektiven Kitsch-Modus, um ein Ereignis zu feiern, das bei nüchterner Betrachtung weniger ein göttlicher Heilsplan als vielmehr eine dramaturgische Fehlleistung ist.
Wir zelebrieren den „Kreuztod“ – ein bizarres Spektakel, bei dem ein angeblich allmächtiger Gott seinen eigenen Sohn opfern musste, um ein Problem zu „lösen“, das er laut eigener Lehre selbst erst durch seine fehlerhafte Schöpfung erschaffen hat. Mit dem unmissverständlichen Tribut an den bösen Satan, dass dieser mit seinem «freien Willen» stärker ist als der sogenannte «gute Schöpfer», der aber notabene alles in Schutt und Asche legt, das ihm nicht gehorcht. Deswegen kann dann der Teufel für alle Ewigkeiten ein eigenes Reich mit diesen «gefallenen Seelen» bedienen. Wie blöd kann man eigentlich sein?
Es ist die ultimative Absurdität: Ein göttliches Opfer-Narrativ, das so effizient ist wie ein Brandstifter, der sich als Feuerwehrmann feiern lässt. Warum eigentlich der qualvolle Umweg über den Galgen? Hätte ein allmächtiger Schöpfer nicht einfach die „Sünden“ per Fingerschnippen löschen können, ohne den Sohn an ein Holzgestell zu nageln? Aber nein, das wäre wohl zu wenig theatralisch gewesen für eine Religion, die den Schmerz und das Blut zur Währung des Heils erhoben hat. Das von einem Gott, der entweder komplett unfähig oder bedenkenlos grausam ist. Oder dessen alleinige Funktion die Machtusübung seiner Interpreten/innen ist!
Heute dient dieses groteske Fundament vor allem als perfekte Kulisse für eine österliche Konsumschlacht. Während man sich über die Symbolik des Todes den Kopf zerbricht, werden im Supermarktregal die Schokoladenhasen gestapelt. Die Botschaft ist klar: Die christliche Geschichte ist längst zur Folklore verkommen, deren Kern – ein unnötiger, grausamer Tod – unter einer dicken Schicht aus buntem Zuckerpapier und Eier-Deko begraben liegt. Ein grandioses Ablenkungsmanöver, damit niemand fragt, warum man für die Vergebung der eigenen Existenz eigentlich ein solches Blutbad gebraucht haben soll. Ebenso wenig wird hinterfragt, dass all die Eier, und Hasen, und Blumengeflechte allesamt Frühlings-Symbole und damit Wieder-Erwachens-Symbole aus heidnischen Überlieferungen darstellen, die bestenfalls den Synkretismus, nicht aber die Auferstehung das JC belegen!
Text ergänzt aus fb: «Atheisten & Religiöse»


 

Mittwoch, 1. April 2026

Das Projekt "Zytzüüge" - von Herbert Blaser im Auftrag von regioTVplus umgesetzt: Artikel im Wochenblatt



Schöner Artikel im Wochenblatt über den neuen Kurzfilm "Ti ricordi? - Erinnerungen an das Ritrovo" der am vergangenen Sonntag veröffentlicht wurde. Er ist eine weitere Folge aus dem Projekt "Zytzüüge", das ich im Auftrag vom Heimatmuseum Aesch, der Einwohnergemeinde, der Bürgergemeinde Aesch und regioTVplus umsetzen darf. Alle Folgen auf der Webseite vom Heimatmuseum Aesch: www.heimatmuseum-aesch.ch